Würzburger Kinderporno-Fall: Beschuldigter will kooperieren

Im Würzburger Kinderporno-Fall will der beschuldigte Sprachtherapeut nach Angaben seines Anwalts mit den Ermittlern kooperieren.
| AZ/dpa
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Der im Würzburger Kinderpornofall beschuldigte Sprachtherapeut will nach Angaben seines Anwalts mit den Ermittlern kooperieren. Der 37-Jährige nannte ein Passwort, mit dem auf die gesicherten Daten seines Computers zugegriffen werden kann.

Würzburg - Im Würzburger Kinderporno-Fall will der beschuldigte Sprachtherapeut nach Angaben seines Anwalts mit den Ermittlern kooperieren. Der 37-Jährige habe ein Passwort genannt, mit dem die Polizei auf gesicherte Daten auf seinem Computer zugreifen könne, sagte der Würzburger Rechtsanwalt Jan Paulsen am Donnerstag auf Nachfrage. Zuvor hatte die "Main-Post" berichtet. Paulsen vertritt den beschuldigten Logopäden gemeinsam mit Alexander Hübner aus Dresden. Die Anwälte hätten im Namen ihres Mandanten einen Schriftsatz an die Generalstaatsanwaltschaft geschickt, sagte Paulsen. Es seien auch Namen von Opfern genannt worden.

Kinderpornos angefertigt und im Darknet verbreitet

Der Logopäde soll Kinderpornos mit kleinen Buben im großen Stil angefertigt und im sogenannten Darknet verbreitet haben, einem schwer zugänglichen Bereich des Internets. Die Ermittler haben Hunderte Fotos und Videos sichergestellt. Der Mann sitzt seit dem 21. März in Untersuchungshaft. Er hatte an verschiedenen Stellen Kontakt zu Kindern, neben einer Kita auch in einem Sportverein.

Lesen Sie hier: Würzburger Kinderporno-Fall - Suche nach Opfern im Fokus

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