Würzburger Generalvikar hört auf

Würzburg (dpa/lby) - Seelsorger statt Vertreter des Bischofs: Der Würzburger Generalvikar Thomas Keßler gibt sein Amt auf. Er habe Bischof Franz Jung auf eigenen Wunsch hin um Entbindung von seiner Aufgabe zum 7.
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Würzburg (dpa/lby) - Seelsorger statt Vertreter des Bischofs: Der Würzburger Generalvikar Thomas Keßler gibt sein Amt auf. Er habe Bischof Franz Jung auf eigenen Wunsch hin um Entbindung von seiner Aufgabe zum 7. September 2020 gebeten, teilte die Diözese am Dienstag mit. Als Nachfolger habe Jung den Würzburger Dompfarrer Jürgen Vorndran ernannt. Keßler werde künftig wieder in der Seelsorge tätig sein und als Pfarrer die Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin Brend im Dekanat Bad Neustadt übernehmen.

Keßler war von 2015 an Generalvikar in Würzburg. Er hatte diese Aufgabe nach Angaben der Diözese nach dem plötzlichen Tod seines Vorgängers trotz seiner Leidenschaft für die Seelsorge in den Gemeinden übernommen. Er freue sich darauf, als Domkapitular dies nun wieder ausüben zu können, hieß es in der Mitteilung.

Der Generalvikar steht nach dem Kirchenrecht dem Bischof bei der Leitung der ganzen Diözese zur Seite. Er ist seine rechte Hand und sein Vertreter.

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