Würzburg lässt nur noch ausgewählte Ärzte in Seniorenheime

Würzburg (dpa/lby) - Nach einer Häufung von Todesfällen durch das Coronavirus Sars-CoV-2 dürfen in Würzburger Seniorenheimen nur noch wenige ausgewählte Ärzte Patienten versorgen. Mit der neuen Allgemeinverfügung sollen die Kontakte von außen in die Pflegeeinrichtungen reduziert und der Schutz der gesunden Bewohner vor einer Ansteckung mit dem Erreger verbessert werden, teilten Stadt, Landkreis und Gesundheitsamt am Mittwoch mit.
| dpa
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Würzburg (dpa/lby) - Nach einer Häufung von Todesfällen durch das Coronavirus Sars-CoV-2 dürfen in Würzburger Seniorenheimen nur noch wenige ausgewählte Ärzte Patienten versorgen. Mit der neuen Allgemeinverfügung sollen die Kontakte von außen in die Pflegeeinrichtungen reduziert und der Schutz der gesunden Bewohner vor einer Ansteckung mit dem Erreger verbessert werden, teilten Stadt, Landkreis und Gesundheitsamt am Mittwoch mit.

Mit der Regelung würden Hausärzte, die bereits den Großteil der Patienten betreuen, für jeweils ein Heim für zuständig erklärt. Allen übrigen Ärzten werde der Zugang untersagt, hieß es.

In zwei Seniorenheimen der Stadt starben bisher 20 Bewohner an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Stadt und Landkreis Würzburg gelten mit über 400 positiv auf den Erreger getesteten Menschen und aktuell über 1500 in Quarantäne lebenden Kontaktpersonen von Infizierten als ein Hotspot der Pandemie in Bayern.

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