Wo in Bayern Staus zum Ferienende drohen

Wer zum verlängerten Wochenende unterwegs ist, sollte laut ADAC Geduld mitbringen. Wo die Staugefahr besonders hoch ist und wie Autofahrer Zeit und Geld sparen können.
dpa |
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Zum Ferienende und rund um Fronleichnam kann es bayernweit zu Staus kommen. (Archivbild)
Zum Ferienende und rund um Fronleichnam kann es bayernweit zu Staus kommen. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa
München

Der ADAC erwartet rund um Fronleichnam erheblich mehr Verkehr auf den Autobahnen. An vielen Orten sei mit Staus und Überlastungen zu rechnen. Eine Übersicht:

Wann wird es voll?

Laut ADAC würden viele Reisende aus Bayern, Baden-Württemberg und vier weiteren Bundesländern den Feiertag am Donnerstag für einen Kurzurlaub nutzen. Dementsprechend muss schon am Mittwochnachmittag mit dichtem Verkehr und zahlreichen Staus gerechnet werden. Bis in die Abendstunden soll viel auf den Autobahnen los sein. Auch am Donnerstagvormittag seien viele Reiserouten stark befahren. In den vergangenen Jahren gehörte der Mittwoch vor Fronleichnam regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres.

Starker Rückreiseverkehr ist dann am Sonntag zu erwarten. Dann treffen Tagesausflügler, Kurzurlauber und Ferienrückkehrer aus Bayern und Baden-Württemberg aufeinander. Vor allem am Nachmittag und Abend soll die Staugefahr deutlich zunehmen.

Wo wird es voll?

Folgende Fernreiserouten in Bayern sind besonders staugefährdet: 

  • A3 Passau - Linz
  • A6 Heilbronn - Nürnberg - Pilsen
  • A7 Ulm - Füssen/Reutte
  • A8 Stuttgart - München - Salzburg
  • A99 Autobahnring München

Durch das Festival Rock im Park, das am kommenden Wochenende in Nürnberg stattfindet, könnte es rund um den Veranstaltungsort sowie auf den Zufahrtsstraßen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.

Nicht nur in Bayern und deutschlandweit, sondern auch rund um die Grenze müssten Urlauber mit dichtem Verkehr rechnen. Der ADAC empfiehlt, in jedem Fall genug Zeit einzuplanen, da es auch an Grenzübergängen zu Verzögerungen kommen kann. 

Wie kann ich Staus vermeiden?

Verkehrsaufkommen, Staus und Behinderungen durch Unfälle oder Baustellen lassen sich nicht exakt im Vorfeld bestimmen. Deswegen ist das Einplanen eines zeitlichen Puffers ratsam. Weiterhin sollten sich Autofahrer regelmäßig über die Verkehrslage informieren, um am Reisetag rechtzeitig auf Staus reagieren zu können.

Wie spare ich Geld bei der Fahrt?

Die Spritpreise sind aktuell laut einer Sprecherin des ADAC zwar etwas gesunken, aber immer noch auf einem hohen Niveau - in Deutschland, wie auch im Ausland. Es könne sich aber dennoch lohnen, strategisch erst im Ausland vollzutanken. In Österreich sind die Preise zum Beispiel im Durchschnitt aktuell niedriger als in Deutschland.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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