Wissenschaftsminister: mehr Mitspracherechte für Studenten

An bayerischen Hochschulen dürfen Studierende nach Ansicht von Bündnis 90/Die Grünen noch zu wenig mitreden. Wissenschaftsminister Sibler will das ändern - zur Freude der Grünen.
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Bernd Sibler (CSU), Wissenschaftsminister von Bayern, nimmt seinen Platz ein. Foto: Matthias Balk/Archiv
dpa Bernd Sibler (CSU), Wissenschaftsminister von Bayern, nimmt seinen Platz ein. Foto: Matthias Balk/Archiv

München (dpa/lby) - Studierende sollen an den Hochschulen in Bayern mehr Mitspracherechte erhalten. Dies solle auch im Bayerischen Hochschulgesetz verankert werden, sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Montag in München. Die jungen Menschen sollte die Möglichkeit erhalten, während ihres Studiums zu Zukunftsgestaltern und Problemlösern zu werden. "Sie müssen querdenken dürfen!" Sibler kündigte zudem an, das Profil der Hochschulstandorte solle geschärft werden. Außerdem müsse sich jede Einrichtung verpflichtend darum kümmern, mehr qualifizierte Frauen in Professuren zu bringen.

Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen sprach sich für die "Einführung einer Verfassten Studierendenschaft" aus und verwies auf einen Gesetzentwurf aus dem Jahr 2017. Bayern sei nach wie vor das einzige Bundesland ohne echte studentische Selbstverwaltung, hieß es in einer Mitteilung. Wichtig wäre so eine Vertretung der bayernweit rund 380 000 Studierenden in vielen Bereichen, etwa bei Vertragsabschlüssen zu Semestertickets oder bei Sozialberatungen.

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