Winfried Stöcker scheidet aus Vorstand von Euroimmun aus

Lübeck (dpa/lno) - Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Firma Euroimmun, Winfried Stöcker, wird das Unternehmen Ende Juni aus Altersgründen verlassen. Seine Nachfolge wird nach Angaben des Unternehmens sein langjähriger Stellvertreter Wolfgang Schlumberger antreten.
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Lübeck (dpa/lno) - Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Firma Euroimmun, Winfried Stöcker, wird das Unternehmen Ende Juni aus Altersgründen verlassen. Seine Nachfolge wird nach Angaben des Unternehmens sein langjähriger Stellvertreter Wolfgang Schlumberger antreten. Sein Diagnostiklabor in Groß Grönau will Stöcker, der im Januar seinen 72. Geburtstag gefeiert hat, weiter betreiben.

Euroimmun stellt Reagenzien für die medizinische Labordiagnostik her. Im Vordergrund stehen Testsysteme zum Nachweis von Antikörpern, aber auch von Antigenen und genetischen Markern in Patientenproben. Das Unternehmen hat Standorte in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Bayern sowie Niederlassungen unter anderem in China, Brasilien, Kanada und den USA.

Weltweit beschäftigt Euroimmun nach eigenen Angaben mehr als 2800 Mitarbeiter, in Deutschland sind es mehr als 2000. Der Jahresumsatz des Konzerns lag 2018 bei rund 307 Millionen Euro.

Der umtriebige und wegen angeblich rassistischer und frauenverachtender Äußerungen auch umstrittene Stöcker hatte sein 1987 gegründetes Unternehmen 2017 an den US-Konzern Perkin Elmer verkauft. Damals kündigte er an, er werde seinen Vorstandsjob noch ein paar Jahre ausüben. Im Juni 2016 hatte Stöcker den insolventen Flughafen Lübeck gekauft. Drei Jahre zuvor hatte er das historische Kaufhaus Görlitz erworben.

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