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Windkraft-Ausbau in Bayern: Akt der Verzweiflung

AZ-Nachrichtenredakteurin Lisa Marie Albrecht über Bayerns Windkraft-Ausbau.
| Lisa Marie Albrecht
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München - Bayern steht in Sachen Windkraft miserabel da: Einer Branchen-Auswertung aus dem Sommer zufolge liegt der Freistaat - wohlgemerkt als größtes Bundesland - beim Zubau an Windenergie deutschlandweit nur auf Platz elf. Wenn es der Staatsregierung tatsächlich ernst ist mit der angestrebten Klimaneutralität, muss sie schnellstens liefern.

Aiwangers Vorstoß, nun die Windräder in den Wald bauen zu wollen, ist ehrenwert, aber in Wirklichkeit ein Akt der Verzweiflung. Denn dank der unsinnigen 10H-Regel, an dem die CSU hartnäckig festhält, ist die Option, anderswo Windräder aufzustellen, nahezu erloschen. Und das, obwohl dort dann vielleicht kein Wald gerodet werden müsste.

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Was also tun? Die 10H-Regel endlich abschaffen oder die Rotoren zwischen die Baumkronen setzen? Am besten beides. Nur so kann das bisherige Schneckentempo kompensiert werden. Die Zeit läuft.

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