Wie Kommunen mit öffentlichem WLAN im Nahverkehr umgehen

Augsburg schaltet das WLAN in Bus und Tram wegen sinkender Nachfrage ab. Wie andere Städte damit umgehen und wo das Angebot sogar ausgebaut wird.
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In Nürnberg ist das öffentliche WLAN in U-Bahnen und Bussen laut den Verkehrsbetrieben vor allem für junge Menschen attraktiv. (Archivbild)
In Nürnberg ist das öffentliche WLAN in U-Bahnen und Bussen laut den Verkehrsbetrieben vor allem für junge Menschen attraktiv. (Archivbild) © Daniel Karmann/dpa
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München/Augsburg

Während der Fahrt in Bus oder Tram im Internet surfen und dabei das öffentliche WLAN nutzen - was in vielen Städten seit Langem möglich ist, wurde in Augsburg nun abgeschafft. Die Stadtwerke der schwäbischen Kommune haben sich kürzlich entschieden, das Fahrgast-WLAN wegen der sinkenden Nachfrage abzuschalten. 

Zugleich wurde der Schritt mit einer immer besser werdenden Netzverfügbarkeit und dem größeren Datenvolumen von Handyanbietern begründet. An mehreren Haltestellen soll es aber weiterhin das sogenannte Bayern-WLAN geben. Wie wird dies in anderen Städten gehandhabt?

Zugriffe seit Einführung mehr als verdoppelt

In Würzburg sind derzeit 30 Busse und 17 Trams mit öffentlichem WLAN ausgestattet, zudem gibt es an 17 Standorten sogenannte Hotspots, an denen der Zugang zum Internet für jeden kostenlos möglich ist. Der Zugriff auf die Hotspots habe sich seit der Einführung im Jahr 2015 mehr als verdoppelt, teilte eine Sprecherin mit. Deshalb werde das Angebot im öffentlichen Nahverkehr weiter ausgebaut. Pläne, das WLAN-Angebot zu verringern, gebe es nicht. 

Der öffentliche Personennahverkehr in Nürnberg ist laut einer Sprecherin der Verkehrsbetriebe so gut wie flächendeckend mit öffentlichem WLAN versorgt. Die Nachfrage sei gut, vor allem für junge Menschen habe das Angebot eine hohe Relevanz und sei zudem eine Chance, Kunden dauerhaft zu binden. 

Kein flächendeckendes Angebot in Regensburg und München

In der Landeshauptstadt sind laut einem Sprecher der Stadtwerke derzeit rund 60 Tram-Haltestellen und 24 Busse mit WLAN ausgestattet. Dies geht demnach auf ein Projekt aus dem Jahr 2021 zurück. Im selben Jahr habe der Münchner Stadtrat aber entschieden, sich statt auf öffentliches WLAN im Nahverkehr auf den Mobilfunkausbau zu konzentrieren.

Auch in Regensburg gibt es in den Bussen kein flächendeckendes öffentliches WLAN. An mehreren Haltestellen sowie in 40 Bussen sei aber das sogenannte Bayern-WLAN verfügbar. Ein Ausbau des Angebots sei nicht geplant. 

Unter dem Begriff "Bayern-WLAN" sind im ganzen Freistaat mehr als 50.000 öffentliche Hotspots verfügbar, an denen ein kostenloser Zugang zum Internet möglich ist.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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