Wetterbilanz: Viele Sonnenstunden und viel Regen in Bayern

München (dpa/lby) - Mit fast 270 Sonnenstunden ist Bayern im Juli das zweitsonnigste Bundesland gewesen. Das gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag nach einer ersten Auswertung von rund 2000 Messstationen bekannt.
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Die Sonne scheint am blauen Himmel durch Wolken hindurch. Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild
dpa Die Sonne scheint am blauen Himmel durch Wolken hindurch. Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Mit fast 270 Sonnenstunden ist Bayern im Juli das zweitsonnigste Bundesland gewesen. Das gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag nach einer ersten Auswertung von rund 2000 Messstationen bekannt. Nur in Baden-Württemberg war es mit 285 Stunden sonniger. Insgesamt war der Juli in Bayern warm und nass.

Im Freistaat fiel im Schnitt eine Niederschlagsmenge von rund 70 Litern pro Quadratmeter, damit war es in Bayern im Juli vergleichsweise regnerisch. Laut DWD galten die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen im Juli deutschlandweit als die niederschlagsreichsten Regionen. Außerdem gab es immer wieder kräftige Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Dabei war es insgesamt wärmer, wie der Vergleich mit der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990 zeigt. So betrug der Temperaturdurchschnitt laut den Wetterexperten 18,1 Grad, in der Referenzperiode waren es 16,7 Grad.

Für ganz Deutschland bilanziert der DWD einen warmen Juli, mit deutlich zu wenig Niederschlag und viel Sonnenschein. So fielen im Südwesten gebietsweise nur knapp zehn Liter pro Quadratmeter. Im Durchschnitt regnete es rund 50 Liter pro Quadratmeter. Damit erreichte der Juli nur 65 Prozent seines Solls von 78 Litern.

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