Wettbewerb um 50 Professuren zur Künstlichen Intelligenz

München (dpa/lby) - Bayerns Hochschulen können sich ab sofort um Forschungsstellen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) bewerben. Um allen Universitäten die Chance zur Teilhabe zu ermöglichen, werden 50 Professuren in einem Wettbewerb vergeben.
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Ein Roboter interagiert mit einer Frau. Foto: Axel Heimken/dpa/Archivbild
dpa Ein Roboter interagiert mit einer Frau. Foto: Axel Heimken/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Bayerns Hochschulen können sich ab sofort um Forschungsstellen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) bewerben. Um allen Universitäten die Chance zur Teilhabe zu ermöglichen, werden 50 Professuren in einem Wettbewerb vergeben. 50 weitere Lehrstühle mit festen Standorten wurden bereits verteilt.

Das KI-Zentrum soll in München sein, dort alleine mit 22 neuen Lehrstühlen. Ein neues "KI Mission Institute" soll die gesamten KI-Aktivitäten in Bayern verzahnen. In Würzburg sind 10, in Ingolstadt ebenfalls 10 und in Erlangen 8 neue Lehrstühle geplant.

Am Wettbewerb beteiligen können sich alle staatlichen Universitäten in Bayern, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie die Technische Hochschulen und die Kunsthochschulen. Gemeinsame, auch überregionale Bewerbungen sind erwünscht.

Aus den eingereichten Bewerbungen und Konzepten sollen im Frühling 2020 die ersten Hochschulen ausgewählt werden. Ziel ist es, ein neues KI-und Hochtechnologie-Netzwerk im Freistaat zu etablieren. Söder will bis 2023 dafür 600 Millionen Euro ausgeben.

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