Weshalb Fürths Trainer im Pokal auf Experimente verzichtet
Die SpVgg Greuther Fürth verzichtet in ihrem Auftaktspiel im DFB-Pokal gegen den Zweitligakonkurrenten VfL Bochum auf personelle Experimente. Trainer Heiko Vogel plant auch im Tor keinen Wechsel. Damit wird am Sonntag (13.00 Uhr/Sky) wieder der 18-jährige Florian Hellstern zwischen den Pfosten stehen - wie schon in den ersten beiden Zweitligaspielen. Es sei noch "sehr früh" in dieser Saison für Veränderungen, begründete Vogel.
Das Heimspiel im DFB-Pokal gegen den "defensiv sehr stabilen" und "kompakt verteidigenden" Kontrahenten sei eine "willkommene Abwechslung" im Alltag. Vogel erwartet gegen den Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet ein "sehr spannendes" Spiel. Elfmeterschießen ließ der Fürther Coach nicht trainieren. Man könne das nicht simulieren. "Es ist die gleiche Aufgabe, aber eine andere Situation", sagte Vogel.
Der 50-Jährige äußerte sich auch zu den geplanten Protestaktionen von Fans an diesem Wochenende gegen den Videobeweis. Vogel steht dem VAR kritisch gegenüber. "Ich habe es mir abgewöhnt, mich über Tore zu freuen", sagte er, weil es oft so lange dauere, bis ein Treffer bestätigt werde. "Es nimmt bei mir die Emotionalität raus." Fanszenen verschiedener Vereine beklagen, dass mit dem Videoschiedsrichter unter anderem Authentizität verloren gegangen sei.
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