Wepper-Witwe will mit Stiftung Sepsis-Betroffenen helfen

Gut zwei Jahre nach dem Tod von Schauspieler Fritz Wepper ("Um Himmels Willen") will seine Witwe, Susanne Kellermann, mit einer Stiftung Betroffenen von Blutvergiftungen helfen. "Ich wollte etwas Sinnstiftendes machen", sagte Kellermann der "Bunten". Nachdem Wepper wegen Blutvergiftungen mehrmals im Krankenhaus behandelt worden war, wolle sie mit der nach ihm benannten Stiftung Sepsis-Betroffenen zur Seite stehen.
"Ich bin jetzt einfach ins kalte Wasser gesprungen", sagte Kellermann der "Bunten". Die Idee sei Mitte Juli bei einer Veranstaltung zum Thema Sepsis im bayerischen Landtag entstanden. Die Stiftung engagiere sich für verständliche Aufklärung, frühzeitiges Erkennen, eine schnelle Behandlung und eine bestmögliche Nachsorge, heißt es auf der Internetseite.
Sepsis sei ein medizinischer Notfall, jede Stunde zähle. Doch Blutvergiftungen würden häufig zu spät erkannt. Ein besonderes Anliegen der Fritz-Wepper-Stiftung sei deshalb, die Frage "Könnte es Sepsis sein?" im Bewusstsein vieler Menschen zu verankern. "Sepsis muss zum Allgemeinwissen werden, genauso wie Herzinfarkt und Schlaganfall", sagte Kellermann der "Bunten".