Wendelstein: Lawinen-Opfer erfolgreich wiederbelebt

Glück im Unglück: Der bei einem Lawinenunglück am Wendelstein verschüttete und lebensgefährlich verletzte Tourengeher konnte wiederbelebt werden - er liegt jetzt im Krankenhaus.
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In Bayerns Alpen herrscht weiterhin große Lawinengefahr.
dpa In Bayerns Alpen herrscht weiterhin große Lawinengefahr.

BRANNENBURG - Glück im Unglück: Der bei einem Lawinenunglück am Wendelstein verschüttete und lebensgefährlich verletzte Tourengeher konnte wiederbelebt werden - er liegt jetzt im Krankenhaus.

Nach ersten Informationen soll es sich um einen Mann handeln. Er war mit vier anderen Tourengehern im schwierigen Gelände unterwegs, als sich die Schneemassen lösten. Er habe eine Stunde in den Schneemassen gelegen, bis er gefunden wurde. Die Wiederbelebung habe 20 Minuten gedauert. Rund 50 Retter der Bergwacht und der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei sowie sechs Hubschrauber waren im Einsatz.

Auch am Donnerstag herrschte bei viel Neuschnee noch erhebliche Lawinengefahr. Der Lawinenwarndienst Bayern nahm die Warnstufe jedoch von vier auf drei auf der insgesamt fünfstelligen Skala zurück. Am Nachmittag sollte die Suche nach einem am Vortag Verschütteten am Hochgrat in den Allgäuer Alpen wieder aufgenommen werden. Zuvor mussten nach Angaben der Polizei Lawinen gesprengt werden, da die Suche sonst zu gefährlich gewesen wäre.

Die Hoffnungen, den 40 Jahre alten Allgäuer noch lebend zu finden, sind jedoch verschwindend gering. „Wenn man ihn wirklich lebend finden würde, wäre es ein Wunder“, sagte ein Sprecher. Der Mann war mit einem 31-jährigen Snowboarder unterwegs gewesen und als Erster vom 1832 Meter hohen Gipfel des Hochgrat abgefahren. Dabei löste er eine riesige Lawine aus.

(dpa)

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