Weltraumschrott wird ein Problem für Satellitenmissionen

50 Jahre nach dem Start des ersten deutschen Satelliten ins All bekommt das Problem Weltraumschrott aus Sicht von Experten immer größere Brisanz. "Wir müssen uns dafür einsetzen, zu einer internationalen Regelung zu kommen, die den Weltraumschrott begrenzt, damit wir auch künftig noch Satelliten starten und von ihnen profitieren können", sagte Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, der Deutschen Presse-Agentur.
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Das computergenerierte Bild der ESA zeigt wie Weltraummüll um die Erde kreist. Foto: -/ESA/dpa/Archivbild
dpa Das computergenerierte Bild der ESA zeigt wie Weltraummüll um die Erde kreist. Foto: -/ESA/dpa/Archivbild

Weßling/Köln - 50 Jahre nach dem Start des ersten deutschen Satelliten ins All bekommt das Problem Weltraumschrott aus Sicht von Experten immer größere Brisanz. "Wir müssen uns dafür einsetzen, zu einer internationalen Regelung zu kommen, die den Weltraumschrott begrenzt, damit wir auch künftig noch Satelliten starten und von ihnen profitieren können", sagte Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, der Deutschen Presse-Agentur. Auch Walther Pelzer, im Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt für Raumfahrtmanagement zuständig, sagte: "Wir (müssen) uns dem Thema Clean Space, also dem Umgang und der Entsorgung von ausgedienten Satelliten im All, stärker widmen."

Am 8. November 1969 wurde der erste deutsche Satellit "Azur" in den Weltraum geschossen. Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Weßling bei München übernahm den Betrieb. Der Forschungssatellit war den Angaben nach rund 70 Kilogramm schwer und 1,23 Meter hoch. Seit dem 29. Juni 1970 ist er inaktiv. Das Bundeswirtschaftsministerium listet bis heute 174 Satellitenmissionen mit deutscher Beteiligung auf.

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