Wellnesshotels in Bayern fürchten Wettbewerbsverzerrung

München/Düsseldorf (dpa/lby) - Bayerische Wellnesshotels fürchten angesichts der für 15. Juni geplanten Grenzöffnungen eine Abwanderung von Gästen nach Österreich und in die Schweiz.
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Ein Werbefoto von der Wellness-Hotels & Resorts GmbH. Foto: Niv Abootalebi/Wellness-Hotels & Resorts GmbH/dpa
dpa Ein Werbefoto von der Wellness-Hotels & Resorts GmbH. Foto: Niv Abootalebi/Wellness-Hotels & Resorts GmbH/dpa

München/Düsseldorf (dpa/lby) - Bayerische Wellnesshotels fürchten angesichts der für 15. Juni geplanten Grenzöffnungen eine Abwanderung von Gästen nach Österreich und in die Schweiz. Sollten im Freistaat wegen der Corona-Beschränkungen Wellnessbereiche und Hallenbäder weiter geschlossen bleiben, komme es "zu einer signifikanten Wettbewerbsverzerrung", so der Geschäftsführer der Wellness-Hotels & Resorts GmbH, Michael Altewischer.

Die elf bayerischen Partnerbetriebe der Firma mit Sitz in Düsseldorf berichteten von "vielen Buchungsanfragen, welche jedoch umgehend abgebrochen werden, sobald dem Gast klar wird, dass es kein Wellness-Angebot geben wird", so Altewischer. Darüber hinaus hagle es Stornierungen schon gebuchter Reisen. Bei den bayerischen Hoteliers herrsche angesichts der unterschiedlichen Regelungen "Unverständnis und Verwirrung". Ein mögliches Öffnungsdatum für Wellnessbereiche im Freistaat nannte das Wirtschaftsministerium jedoch weiterhin nicht.

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