Weinbauverband erwartet wegen "Eisheiligen" Ernteverluste

Würzburg (dpa/lby) - Der Nachtfrost im Zuge der "Eisheiligen" hat in Franken nach Einschätzung des Weinbauverbands erhebliche Schäden angerichtet. "Wir sammeln gerade noch Daten, um zu sehen, wie sich die ganze Situation auswirkt", sagte der Geschäftsführer des Fränkischen Weinbauverbands, Hermann Schmitt, der "Main-Post" (Mittwoch).
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Ein Traktor fährt durch die Weinberge. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild
dpa Ein Traktor fährt durch die Weinberge. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Würzburg (dpa/lby) - Der Nachtfrost im Zuge der "Eisheiligen" hat in Franken nach Einschätzung des Weinbauverbands erhebliche Schäden angerichtet. "Wir sammeln gerade noch Daten, um zu sehen, wie sich die ganze Situation auswirkt", sagte der Geschäftsführer des Fränkischen Weinbauverbands, Hermann Schmitt, der "Main-Post" (Mittwoch). Demnach geht er von 25 bis 30 Prozent Verlust in den Weinbergen aus. "Die ganze Mainschleife wurde schwer getroffen", sagte Schmitt. Im Maintal habe sich aber auch dichter Nebel gebildet, der die Reben an den Steilhängen vor dem Frost geschützt habe.

Wegen der warmen Temperaturen in den vergangenen Wochen seien viele Triebe schon weit entwickelt gewesen, sagte Schmitt. "Jetzt kommt es darauf an, wie groß der Schaden ist. Aber viele Triebe werden sich von dem Frost nicht erholen." Ein Frostschutz beispielsweise durch Gelkerzen im Weinberg sei nicht die Norm und zu teuer für viele Betriebe. "Wir hoffen jetzt, dass der Frost nicht noch mal kommt."

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren