Weihnachtspostamt öffnet - Wunschzettel selbst vorbeibringen

Schon vor der Adventszeit schreiben Erwachsene Listen mit Geschenkideen. Kinder feilen an Wunschzetteln - für Oma und Opa, manchmal aber auch fürs Christkind.
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Wichtig ist, dem Christkind die Absenderadresse mitzuteilen. (Archivbild)
Wichtig ist, dem Christkind die Absenderadresse mitzuteilen. (Archivbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Himmelstadt

Seit dem 1. Advent hat das Weihnachtspostamt im unterfränkischen Himmelstadt nun auch für persönliche Besuche von Klein und Groß geöffnet. Wer möchte, kann seinen Wunschzettel selbst vorbeibringen, anstatt ihn per Post zu schicken. Zur offiziellen Eröffnung am Sonntag gab es nach Angaben einer Sprecherin der DHL Group "schon eine lange Schlange mit Eltern und Kindern, die alle ihre Briefe abgegeben haben. Da ist schon richtig Betrieb gewesen."

In der weihnachtlichen Poststelle im Rathaus der kleinen Gemeinde im Landkreis Main-Spessart arbeiten in der Vorweihnachtszeit bis zu 40 ehrenamtliche Helfer des Christkindes. Schon rund 10.000 Wunschzettel sind heuer dort eingetrudelt - mehrere Zehntausend werden es bis Ende Dezember wohl werden. Sie kommen aus der ganzen Welt, selbst Briefe aus Australien und Neuseeland sind bereits jetzt darunter.

In den teils liebevoll verzierten Briefen geht es nicht nur um materielle Geschenkträume. So manches Kind wünscht sich auch eine heile Familie oder Gesundheit für sich und andere, wie Rosemarie Schotte, die ehrenamtliche Leiterin des Weihnachtspostamts, sagte. 

Absender nicht vergessen

Die meisten Kinder und Erwachsenen bekommen auf ihren Brief ein standardisiertes Schreiben zurück, insofern der Absender des Wunschzettels bekannt ist. Bei besonders eindrücklichen Briefen und Bitten schreibt Schotte nach eigenen Worten auch persönlich ein paar Zeilen. Wessen Wunschzettel bis zum 17. Dezember ankommt, der bekommt auch noch vor Heiligabend eine Antwort des Christkindes.

Himmelstadt ist eine von mehreren sogenannten Weihnachtspostfilialen in Deutschland. Wer Antwort vom Christkind in Bayern haben möchte, sollte seinen Brief "An das Christkind, Kirchplatz 3, 97267 Himmelstadt" adressieren. Seit 1986 beantwortet das Christkind dort Briefe aus aller Welt, zur Not auch mit Übersetzer.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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