"Weihnachtsfrieden" bis Neujahr: Fiskus bremst Prüfeifer

München (dpa/lby) - Bayerns Finanzbeamte werden auch in diesem Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr keine Steuerprüfungen oder Vollstreckungsmaßnahmen durchführen. "Dieses Entgegenkommen, das im Übrigen zu keinen Steuerausfällen führt, trägt seit Jahren zu einem guten Verhältnis zwischen Bürgern und Verwaltung bei und ist ein wirksamer Beitrag zur Bürgerfreundlichkeit der Finanzverwaltung", sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Freitag in München.
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Albert Füracker (CSU), Finanzminister von Bayern, kommt zu einer Kabinettssitzung. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild
dpa Albert Füracker (CSU), Finanzminister von Bayern, kommt zu einer Kabinettssitzung. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Bayerns Finanzbeamte werden auch in diesem Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr keine Steuerprüfungen oder Vollstreckungsmaßnahmen durchführen. "Dieses Entgegenkommen, das im Übrigen zu keinen Steuerausfällen führt, trägt seit Jahren zu einem guten Verhältnis zwischen Bürgern und Verwaltung bei und ist ein wirksamer Beitrag zur Bürgerfreundlichkeit der Finanzverwaltung", sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Freitag in München. In der Weihnachtszeit sollten die Bürger nicht mit Maßnahmen belastet werden, die als unpassend empfunden werden könnten.

Konkret gelte der "Weihnachtsfrieden" vom 23. Dezember bis Neujahr. Die Finanzämter werden dann keine Außenprüfungen beginnen und Vollstreckungsmaßnahmen durchführen. Ausgenommen seien nur Fälle, bei denen etwa wegen drohender Verjährung Steuerausfälle vermieden werden müssen. Auch Steuerbescheide sollen während des "Weihnachtsfriedens" weiter verschickt werden.

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