Weber will mit Handelspolitik Druck bei Abschiebungen machen

Augsburg (dpa/lby) - Nach der mutmaßlichen Prügelattacke von Flüchtlingen in Amberg hat der CSU-Europapolitiker Manfred Weber sich für einen härteren Kurs Europas in der Abschiebepolitik ausgesprochen. Die EU müsse es zur Bedingung für den Zugang ihrer Handelsmärkte machen, dass andere Staaten ihre abgelehnten Staatsbürger zurücknehmen müssten, forderte Weber laut einem Bericht der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag).
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Manfred Weber (CSU), Spitzenkandidat der EVP, gestikuliert bei einer Rede. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
dpa Manfred Weber (CSU), Spitzenkandidat der EVP, gestikuliert bei einer Rede. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Augsburg (dpa/lby) - Nach der mutmaßlichen Prügelattacke von Flüchtlingen in Amberg hat der CSU-Europapolitiker Manfred Weber sich für einen härteren Kurs Europas in der Abschiebepolitik ausgesprochen. Die EU müsse es zur Bedingung für den Zugang ihrer Handelsmärkte machen, dass andere Staaten ihre abgelehnten Staatsbürger zurücknehmen müssten, forderte Weber laut einem Bericht der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag).

Es sei eine wichtige Frage, "dafür zu sorgen, dass Recht und Ordnung in Europa umgesetzt werden - und dazu gehört auch die Abschiebung", sagte der Europawahl-Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei der Zeitung. Wer schwere Straftaten begangen habe, müsse damit leben, "dass er sich bei uns nicht mehr um Asyl bewerben kann".

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