Wasserschlacht für mehr Klimaschutz

Mit Wasserspritzpistolen, Eimern und Flaschen machen sich Demonstranten an einem Münchner Brunnen gegenseitig nass - eine umstrittene Aktion für mehr Klimaschutz.
dpa |
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Bei einer Wasserschlacht haben sich die Teilnehmer gegenseitig nass gemacht.
Bei einer Wasserschlacht haben sich die Teilnehmer gegenseitig nass gemacht. © Lennart Preiss/dpa
München

Mit einer Wasserschlacht haben nach Polizeiangaben rund 200 Menschen in München für mehr Klimaschutz demonstriert. Unter dem Motto "Ihr wollt uns grillen, wir kühlen uns ab! Splash gegen den Klima-Crash!" verspritzen sie am Brunnen auf dem Stachus Wasser und machten sich gegenseitig nass. 

Waldbrände in Teilen Europas und viele Hitzetote seien deutliche Folgen des Klimawandels, sagte Content-Creator Daniel Tonnar Leyva im Vorfeld in seinem Aufruf zu der Demo. Er kritisierte, die Politik sehe tatenlos zu. 

Im Internet gab es zu der Aktion zahlreiche kritische Stimmen, nach denen es widersinnig sei, ausgerechnet Wasser zu verspritzen, wo seit Wochen aufgrund der Trockenheit zum Wassersparen aufgerufen werde.

Beim Kreisverwaltungsreferat München angemeldet hatte die Demonstration die Linken-Stadtratsfraktion. Sie war von rund 500 Teilnehmern ausgegangen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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