Pfefferspray gegen Wasserpistole: Eskalation in bayerischem Schulbus

Weil ein anderer Schüler mit einer Wasserpistole gespritzt haben soll, griff eine Schülerin im Bus zum Pfefferspray. Wie geht es dem Jungen und was droht der Schülerin?
von  AZ/dpa
Wegen der Wasserpistole setzt die Schülerin Pfefferspray ein. (Symbolbild)
Wegen der Wasserpistole setzt die Schülerin Pfefferspray ein. (Symbolbild) © Bernd Weißbrod/dpa

Nußdorf am Inn - Weil ein Schüler sie im Schulbus mit einer Wasserpistole nass gespritzt haben soll, hat eine Schülerin in Nußdorf (Landkreis Rosenheim) kurzerhand zum Pfefferspray gegriffen – mit Folgen für den gesamten Bus. Die Jugendliche sprühte dem Jungen am Nachmittag das Tierabwehrspray ins Gesicht, er erlitt Schmerzen und Schwellungen. Wie ein Polizeisprecher sagte, wurde der Schüler leicht verletzt, musste aber nicht ins Krankenhaus.

Schülerin muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten

Das Pfefferspray verteilte sich als Wolke im Bus, mehrere Fahrgäste klagten über Atemwegsbeschwerden. Sie wurden den Angaben zufolge jedoch nicht verletzt. Der Busfahrer ließ alle Insassen aussteigen und alarmierte den Rettungsdienst. Die Schülerin war nach dem Vorfall bereits davongelaufen, wurde aber von der Polizei gefunden. Sie muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Laut dem Polizeisprecher ist sie bereits strafmündig, ein Alter nannte er nicht.

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