Bayern muss mit weiterem Stillstand im Nahverkehr rechnen

Pendlerinnen und Pendler haben den ersten Warnstreik von Verdi bei Bussen, Straßen- und U-Bahnen am Montag deutlich zu spüren bekommen. Es soll nicht der letzte gewesen sein.
dpa |
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Im Tarifkonflikt im bayerischen Nahverkehr setzt die Gewerkschaft Verdi auf Warnstreiks. (Archivbild)
Im Tarifkonflikt im bayerischen Nahverkehr setzt die Gewerkschaft Verdi auf Warnstreiks. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa
München

Nach dem ersten Warnstreik am Montag müssen Fahrgäste in Bayern mit weiterem Stillstand bei Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen rechnen. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde im Tarifstreit mit den Verkehrsunternehmen am 13. Februar sei "mit weiteren Warnstreiks zu rechnen", sagte der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter, Sinan Öztürk. "Wann und wie lange geben wir mit angemessener Vorlaufzeit bekannt."

Damit verfolgt die Gewerkschaft in verschiedenen Bundesländern nach dem gemeinsamen Streiktag offenbar unterschiedliche Linien. In Baden-Württemberg sagte Verdi-Verhandlungsführer Jan Bleckert: "Wir sind aktuell nicht in der Planung, dass wir weitere Streiktage durchführen werden." Die Option weiterer Warnstreiks stehe und falle mit den Verhandlungen.

Wegen des Warnstreiks fuhren am Montag in München und Nürnberg zunächst keine U-Bahnen, bei den Straßenbahnen in beiden Metropolen fuhr zunächst nur eine Linie in der Landeshauptstadt.

Auch in Augsburg, Regensburg, Bamberg, Passau, Landshut und Schweinfurt mussten Fahrgäste von Bussen und Straßenbahnen mit vielen Ausfällen rechnen, ebenso in Bayreuth, Schwabach und Ingolstadt.

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