Warnstreik bremst ÖPNV in Regensburg, Landshut und Passau

Verdi macht in den Tarifverhandlungen weiter Druck, die betroffenen Stadtwerke rechnen mit starken Beeinträchtigungen.
dpa |
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Die Warnstreiks im Nahverkehr treffen heute Regensburg, Passau und Landshut. (Archivbild)
Die Warnstreiks im Nahverkehr treffen heute Regensburg, Passau und Landshut. (Archivbild) © Stefan Puchner/dpa
Regensburg/Landshut/Passau

Die Warnstreiks im Nahverkehr sollen heute den bayerischen Osten treffen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten in Regensburg, Passau und Landshut zum ganztägigen Ausstand aufgerufen. Die örtlichen Stadtwerke rechnen mit starken Beeinträchtigungen. 

In Regensburg ist es schon der zweite Streiktag. Bereits am Donnerstag hatte es laut einem Sprecher der Stadtwerke erhebliche Ausfälle gegeben. Betroffen vom Streik sind die Busse der Stadtwerke, auch Schulbus-, die Campus- sowie Express-Buslinien. Einzelne Stadtbusse, die von privaten Busunternehmen betrieben werden, können erneut unterwegs sein. Regionalbusse sind nicht betroffen.

Nur eine Linie in Landshut

In Passau gibt es einen stark eingeschränkten Streikfahrplan. Laut Stadtwerken wird ein Großteil der Fahrten ausfallen. Es komme zu erheblichen Einschränkungen. 

In Landshut gehen die Stadtwerke davon aus, "dass am Freitag keine Busse im Liniensystem der Stadtwerke Landshut fahren werden", wie sie auf ihrer Seite schreiben. Ob möglicherweise doch einzelne Fahrten stattfinden, könne man erst nach Dienstbeginn feststellen. Diese würden dann auf der eigenen Internetseite und App angekündigt. Eine Ausnahme ist die Linie 609 (Altstadt – Hauptbahnhof – Münchnerau – Gündlkoferau). Diese sei nicht betroffen, weil sie von einem anderen Unternehmen bedient wird. 

Ringen um Gehaltsplus

Verdi will für die rund 9.000 Branchenbeschäftigten in Bayern unter anderem rund 670 Euro mehr pro Monat sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Der Kommunale Arbeitgeberverband kritisierte die Arbeitsniederlegungen: Die Forderungen der Gewerkschaft seien nicht erfüllbar.

"Daran können auch die derzeitigen Streiks nichts ändern. Sie belasten daher die Bevölkerung zu Unrecht", teilte der Verband mit. Zudem würden die Kostensteigerungen durch höhere Löhne "zwangsläufig zu höheren Fahrpreisen und einer Reduzierung des Verkehrsangebots führen".

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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