Warnstreik am Uniklinikum Erlangen

Erlangen (dpa/lby) - Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder haben Beschäftigte des Uniklinikums Erlangen am Mittwoch die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi rechnet mit bis zu 400 Teilnehmern, wie ein Sprecher am Morgen mitteilte.
| dpa
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Erlangen (dpa/lby) - Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder haben Beschäftigte des Uniklinikums Erlangen am Mittwoch die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi rechnet mit bis zu 400 Teilnehmern, wie ein Sprecher am Morgen mitteilte. Drei Stationen der Neurochirurgie und der Psychiatrie sind komplett geschlossen. Etwa 30 Patienten wurden dem Sprecher zufolge auf andere Stationen verlegt. Der Warnstreik hat mit der Frühschicht um 6.00 Uhr begonnen und soll 24 Stunden andauern. Um die Versorgung der Patienten sicherzustellen, wurde eine Notdienstvereinbarung mit der Klinikleitung abgeschlossen.

Verdi fordert für die Beschäftigten der Länder sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Pflegekräfte sollen zusätzlich 300 Euro mehr im Monat bekommen. Die Länder hatten die Forderungen als überzogen zurückgewiesen. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 28. Februar in Potsdam statt.

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