Waldweg wird Rentner und Helfern beinahe zum Verhängnis

Grafengehaig (dpa/lby) - Ein schmaler und unwegsamer Waldweg im Landkreis Kulmbach hat erst einen Rentner in die Bredouille gebracht und am Ende beinahe die Rettung aus seinem Auto gefährdet. Zunächst hatte sich der 75-Jährige in Grafengehaig während einer Spazierfahrt derart festgefahren, dass sich die Fahrertür über einem Bach befand und der stark gehbehinderte Mann nicht mehr aussteigen konnte.
| dpa
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Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
dpa Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Grafengehaig (dpa/lby) - Ein schmaler und unwegsamer Waldweg im Landkreis Kulmbach hat erst einen Rentner in die Bredouille gebracht und am Ende beinahe die Rettung aus seinem Auto gefährdet. Zunächst hatte sich der 75-Jährige in Grafengehaig während einer Spazierfahrt derart festgefahren, dass sich die Fahrertür über einem Bach befand und der stark gehbehinderte Mann nicht mehr aussteigen konnte.

Mit vereinten Kräften bargen alarmierte Polizisten und Beschäftigte einer nahe gelegenen Fabrik den Rentner und trugen ihn auf das Firmengelände, wo er auf ein Taxi wartete. Dessen Anreise verzögerte sich aber nach Polizeiangaben vom Freitag ebenfalls, weil der Fahrer am Mittwoch denselben Weg genommen hatte - und sich fast festfuhr.

Das zurückgelassene Auto barg der Rentner dann an Fronleichnam mit einem Bekannten und dessen Traktor. "Vermutlich hatten die beiden darin Übung", schrieb die Polizei - denn der Fahrer habe eine ähnliche Aktion schon 2016 erlebt. Damals seien sogar die Bergwacht und ein Hubschrauber an der Suche nach ihm beteiligt gewesen.

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