Waldhof gegen Zweitvertretungen in 2. Liga

Aus Sicht des Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim sollten die Zweitvertretungen von Proficlubs auch künftig nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen dürfen.
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Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern München. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild
dpa Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern München. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Mannheim - Aus Sicht des Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim sollten die Zweitvertretungen von Proficlubs auch künftig nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen dürfen. Zuvor hatte Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer eine Diskussion angeregt, da die zweite Mannschaft der Münchner als Erster der 3. Liga aufgrund der Regularien nicht aufsteigen konnte. Die Mannheimer halten diese Regel für richtig.

"Sollte man Zweitvertretungen in der 2. Bundesliga zulassen, werden die Investitionen in die Zweitvertretungen in der Regionalliga und 3. Liga steigen, da man die Zweitvertretung gerne in der 2. Bundesliga platzieren möchte", sagte Waldhof-Geschäftsführer Markus Kompp am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Dies kann nicht im Interesse der Liga, der Spannung und des sportlichen Wettbewerbs sein." Die Aufstiegsmöglichkeit für Traditionsvereine an der Schwelle zum Profifußball würde dadurch "ungleich schwerer werden und die Schere zwischen den Vereinen mittelfristig noch größer."

Hainer hatte die Frage gestellt, "warum denn nicht" zwei Mannschaften eines Clubs in Liga eins und zwei spielen könnten. Kompp dagegen findet, dass im Profifußball "so viele Städte und Regionen wie möglich in Deutschland abgebildet" sein sollten. "Ebenso denke ich, dass die Attraktivität für die Ligen im Hinblick auf Zuschauerzahlen sinken würde", sagte der 37-Jährige. "Generell muss man sich hier die Frage stellen, ob man mit der Zweitvertretung Geld verdienen möchte oder diese zur Talentförderung dienen soll. Ich priorisiere hier definitiv die Talentförderung, sodass junge Fußballer in einer anspruchsvollen Liga Spielpraxis sammeln können."

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