Waldbrandgefahr in Bayern sehr hoch

Die Waldbrandgefahr in München und im Freistaat ist sehr hoch. Es gilt die vierte von fünf Warnstufen.
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Die Waldbrandgefahr in München und im Freistaat ist hoch. Es gilt die vierte von fünf Warnstufen.

München - Eine achtlos weggeschmissene Zigarette - und schon brennt der Wald: Aktuell ist die Waldbrandgefahr in München und Bayern sehr hoch. Der Deutsche Wetterdienst hat die vierte von fünf Warnstufen angegeben.

"Die seit April dieses Jahres fehlenden Niederschläge und die hochsommerlichen Temperaturen der letzten Wochen haben die Waldböden stark austrocknen lassen. Kommen noch trockene Winde hinzu, kann sich ein Feuer rasant ausbreiten", erklärt Matthias Habel, Meteorologe bei WetterOnline. "Stark gefährdet sind reine Nadelwälder, denn die harzigen Nadeln sind nach längerer Trockenheit extrem brennbar. Altes Reisig und trockene Grasflächen vergrößern die Brandgefahr noch weiter. Hier reicht ein Funke, um einen Brand auszulösen", so der Experte.

Spaziergänger und Wanderer sollten immer auf lokale Warnungen achten - und selber Acht geben. Zigarettenkippen können im schlimmsten Fall ein verheerendes Feuer auslösen. Aber auch zurückgelassener Müll kann einen Waldbrand auslösen und in Parks nach Grillfesten für eine Katastrophe sorgen. Denn unter intensiver Sonne können Flaschen und Glasscherben wie eine Brennlupe wirken und ausgetrocknete Gräser, Reisig und Hölzer entzünden.

Laut DWD gilt die vierte Warnstufe in Bayern noch bis mindestens Samstag, erst dann gilt eine mittlere Waldbrandgefahr.

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