Waldaschaff: Großaufgebot sucht Zeugen nach Angriff

Knapp drei Wochen nach einem Angriff auf einen 31-Jährigen in Waldaschaff läuft die Suche nach den Tätern auf Hochtouren.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und dem Einsatz von Drohnen sucht die Kriminalpolizei in Waldaschaff nach einer möglichen Tatwaffe und befragt Anwohner. (Symbolbild)
Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und dem Einsatz von Drohnen sucht die Kriminalpolizei in Waldaschaff nach einer möglichen Tatwaffe und befragt Anwohner. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Waldaschaff

Im Fall eines versuchten Tötungsdelikts in Waldaschaff (Landkreis Aschaffenburg) hat die Polizei ihre Ermittlungen am Donnerstag mit einem großangelegten Einsatz intensiviert. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, suchten die Beamten mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei das Umfeld des mutmaßlichen Tatorts ab und führten gezielte Befragungen durch.

Ein 31-Jähriger war am 14. Februar gegen 23.00 Uhr auf dem Heimweg von einer Faschingsveranstaltung, der sogenannten After-Train-Party, schwer verletzt worden. Den Ermittlungen zufolge griffen bislang unbekannte Täter den Mann plötzlich an. Er erlitt dabei schwere Kopfverletzungen, konnte sich jedoch noch nach Hause begeben. Von dort brachten ihn Angehörige in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen werden musste.

Da der genaue Tathergang und die Identität der mutmaßlichen Täter weiterhin unklar sind, hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wie der Polizeisprecher betonte, seien besonders Informationen von Anwohnern entlang des Fußwegs des Opfers von hoher Bedeutung. Bei der Anwohnerbefragung am Donnerstag hinterließen die Beamten auch Flyer bei jenen, die nicht zu Hause angetroffen wurden. 

Zusätzlich zur Befragung suchten die Einsatzkräfte weiträumig nach der möglichen Tatwaffe. Dabei kam auch eine Drohne zum Einsatz, mit der unter anderem die umliegenden Hausdächer kontrolliert wurden. Zudem durchsuchten die Polizisten den Bachlauf der Kleinaschaff.

Konkret suchen die Ermittler nach Menschen, die zur Tatzeit zu Fuß oder mit dem Auto zwischen dem Festplatz und der "Christebrücke" unterwegs waren. Außerdem erhoffen sie sich Hinweise von drei bislang unbekannten E-Scooter-Fahrern, die sich in diesem Zeitraum im Umfeld des Tatorts aufhielten.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.