Vor Heim-Weltcup: Saison-Aus für Skirennfahrer Vogt

Für Skirennfahrer Luis Vogt ist die Saison verletzungsbedingt vorzeitig beendet. Der 24-Jährige hat im letzten Training für den Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen eine starke Überdehnung des Kreuzbandes im rechten Knie erlitten, wie der Deutsche Skiverband mitteilte. Eine Operation sei zwar nicht notwendig. Die Verletzung müsse mittels einer Schiene aber ruhiggestellt werden, hieß es.
Auf der berühmten Kandahar-Piste stehen am Wochenende die ersten Rennen der alpinen Männer nach den Olympischen Winterspielen an: am Samstag eine Abfahrt, am Sonntag ein Super-G (jeweils 11.15 Uhr).
Olympia knapp verpasst
"Ich habe heute im Training an der Einfahrt Eishang die Position am Tor verloren. Daraufhin hat es mich nach hinten gedrückt. Im Ziel spürte ich dann einen dumpfen Schmerz im rechten Knie", sagte Vogt. Der Ausfall sei "extrem bitter und ärgerlich", da er sich auf das Heim-Event sehr gefreut habe. Es hätte aber auch schlimmer kommen können, meinte der Athlet vom SC Garmisch.
Vogt war in der legendären Abfahrt von Kitzbühel Ende Januar Achter geworden - für eine Olympia-Nominierung kam das Ergebnis aber zu spät. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte anschließend versucht, den Athleten noch per Ausnahmegenehmigung in Italien an den Start zu bringen. Diese wurde vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) abgelehnt.