Von Schneechaos bis Sonnenrekord – Januar voller Abwechslung
Viel Schnee, Minusgrade - dann wieder warmes Tauwetter und viel Sonne: Der Januar zeigte sich im Freistaat zweigeteilt. Vor allem die Sonnenscheindauer habe in Süddeutschland außergewöhnlich hohe Werte erreicht, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Auswertungen der Daten seiner bundesweit rund 2.000 Messstationen.
Mit rund 88 Sonnenstunden wurde demnach der klimatologische Mittelwert von 50 Stunden um 76 Prozent überschritten. Spitzenwerte von über 100 Stunden seien an den Alpen und im Alpenvorland registriert worden. Bayern wäre damit nach vorläufigen Auswertungen das sonnigste Bundesland im Januar gewesen.
Sehr kalt - und sehr warm: Temperatursprünge im Januar
Der Freistaat erlebte dabei große Temperatursprünge. Die durchschnittliche Temperatur habe zwar mit -1,9 Grad genau im klimatologischen Mittel gelegen, erläuterte der DWD. Das zeige aber nicht die hohe thermische Bandbreite des Monats. Am Dreikönigstag wurde in Oberstdorf mit -21,7 °C der auch bundesweit tiefste Januarwert registriert. Neun Tage später, am 15. Januar, lag der monatliche Höchstwert im oberbayerischen Wielenbach bei 14,2 Grad.
Obwohl es gefühlt viel schneite und es mehrfach zu einem Schneechaos mit Einschränkungen im Bahnverkehr, Unfällen auf Straßen und Schulschließungen kam, gab es mit 45 Litern pro Quadratmeter unterdurchschnittlich wenig Niederschlag, das klimatologischen Mittel liegt bei 66 Litern pro Quadratmeter.
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