Von beliebter Münchner Gastro aufs Land: So hat der Wechsel nach Aying geklappt

Nach der Eröffnung geht es für den Ex-Atzinger-Wirt Agon Bajrami in der neuen Sportgaststätte in Aying erst richtig los. Auf die Gäste warten Wirtshausklassiker, Burger, feste Wochenaktionen und regionale Produkte.
von  Eleni Christoforis
Die Eröffnungsveranstaltung in Aying.
Die Eröffnungsveranstaltung in Aying. © privat

Sektempfang, Livemusik, Hüpfburg und am wichtigsten: köstliches Essen – am Samstag hat die neue Sportgaststätte Agon kocht im Abseits am Sportplatz der Sportfreunde Aying ihre Türen geöffnet. Jetzt zieht Küchenchef Agon Bajrami aus München Bilanz – und die fällt rundum positiv aus.

Ein gelungener Tag: Bajrami (Mitte) zeigt sich zufrieden.
Ein gelungener Tag: Bajrami (Mitte) zeigt sich zufrieden. © privat

"So eine tolle Eröffnung hab ich noch nie erlebt", fasst der 38-Jährige den Abend im Gespräch mit der AZ zusammen. Ganz ohne Turbulenzen lief die Premiere freilich nicht ab: "Es ist immer ein bisschen Chaos", räumt Bajrami ein. "Aber mein Team war super."

"Die meiste Zeit war ich in der Küche"

Während draußen gefeiert wurde, war der Gastgeber selbst kaum zu sehen: "Die meiste Zeit war ich in der Küche." Gefragt waren vor allem Burger und Schnitzel – allen voran der Crispy Chicken Burger. "Da kann man richtig satt werden", sagt der frühere Wirt des Münchner Traditionslokals Atzinger.

Der beliebte Crispy Chicken Bruger.
Der beliebte Crispy Chicken Bruger. © privat

Das Publikum: bunt gemischt, von jung bis alt. Neben Sportlern und Ayingern fanden auch Münchner den Weg hinaus aufs Land – darunter Stammkunden seines FreshSpot in der Werinherstraße. Besonders gefreut hat den Koch, dass viele Gäste persönlich zu ihm kamen, um zu loben. "Das macht mir noch mehr Mut, weiterzumachen."

Jeden Freitag wird ein neues Holzfass angezapft

Nach dem Eröffnungswochenende ist der Betrieb nun angelaufen: Ab sofort gilt die reguläre Speisekarte – mit etwas mehr Auswahl. Neben den Wirtshaus-Klassikern wie Hähnchenschnitzel (16,90 Euro), Wiener Kalbsschnitzel (21,90 Euro) oder Obazda mit Brezn stehen auch Burger auf der Karte – darunter der Crispy Chicken Burger, der schon bei der Eröffnung der Renner war (13,50 Euro mit Pommes).

Dazu kommen Bowls, Flammkuchen (13,90 Euro) und als süßer Abschluss Apfelkücherl mit Vanilleeis (7,90 Euro). Das Fleisch bezieht Bajrami wie angekündigt von der Metzgerei Holnburger aus Miesbach, gezapft wird Ayinger Bier – die Halbe Helles für 3,80 Euro.

Ein Blick in die neue Speisekarte.
Ein Blick in die neue Speisekarte. © privat

Und Bajrami hat sich feste Rituale überlegt: Jeden Sonntag steht ein bestimmter Braten auf der Karte, jeden Freitag wird ein neues Holzfass angezapft. Wer nicht bleiben mag, kann Gerichte auch abholen.

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