Vogel ist "nicht zufrieden" mit einem Punkt beim Letzten

Die SpVgg Greuther Fürth kommt in Münster nicht über ein 0:0 aus. Der Trainer muss danach "aufpassen, was ich sage und wie ich es sage".
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Ein Punkt in Münster: Fürths Trainer Heiko Vogel reagiert nicht zufrieden.
Ein Punkt in Münster: Fürths Trainer Heiko Vogel reagiert nicht zufrieden. © David Inderlied/dpa
Münster

Dieser Nullnummer beim Tabellenletzten konnte Heiko Vogel nur wenig Positives abgewinnen. Denn die SpVgg Greuther Fürth hängt in der 2. Fußball-Bundesliga nach dem 0:0 bei Preußen Münster in der Tabelle als Vorletzter weiter auf dem zweiten direkten Abstiegsplatz fest.

"Ich muss aufpassen, was ich sage und wie ich es sage", antwortete Vogel auf die Frage im ARD-Interview, ob er eher zufrieden oder unzufrieden sei mit Spiel und Ergebnis. "Nein, ich bin nicht zufrieden", sagte der 50-Jährige dann und erklärte: "Ich bin dann zum Schluss zufrieden, dass man ein Spiel, das man nicht gewinnen kann, nicht verliert. Das haben wir geschafft. Aber ich bin mit der Leistung und vielen Dingen nicht einverstanden."

Tabellarische Situation in den Köpfen

Vogels Mannschaft konnte vor 10.279 Zuschauern im Preußenstadion vor allem ihr größeres Offensiv-Potenzial nicht ausspielen. "Beide Mannschaften haben ein paar Chancen gehabt, aber nichts Zwingendes", befand Fürths Angreifer Felix Klaus, der dafür diesen Erklärungsversuch formulierte: "Vielleicht war die tabellarische Situation etwas in den Köpfen drin, weshalb es abtastend war."

30 Punkte haben die Fürther vor den letzten fünf Spieltagen. In der zweiten Tabellenhälfte geht es extrem eng zu, die Rettung ist weiterhin möglich. Aber Unentschieden helfen im Saisonendspurt dabei nur bedingt. "Wir hätten es de facto nicht verdient gehabt, drei Punkte mitzunehmen. Uns haben die Momente gefehlt, um in den Strafraum zu kommen", resümierte Vogel. 

Ein Punkt und zu null - das ist das Positive

Torwart Silas Prüfrock verhinderte in der 62. Minute mit einer Glanzparade gegen Etienne Amenyido aus der Nahdistanz sogar das mögliche Siegtor für Münster. Auch darum resümierte Vogel: "Wir nehmen den Punkt mit. Und dass wir zu null gespielt haben. Das ist das Positive."

Offensivspieler Klaus sah es ähnlich. "Wir haben einen Punkt geholt, der am Ende wichtig werden kann." Weiter geht es für die Fürther schon am Freitag daheim gegen Darmstadt, das noch im Aufstiegsrennen mitmischt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.