Virologin: Ohne Maßnahmen eine Million Tote zu befürchten

München (dpa/lby) - Ohne geschlossene Schulen und Ausgangsbeschränkungen wären nach Angaben der Münchner Virologin Ulrike Protzer eine Million Corona-Tote in Deutschland zu befürchten gewesen. "Ohne etwas zu tun, hätte das in Deutschland eine Million Menschenleben gekostet", sagte die Wissenschaftlerin von der Technischen Universität München (TUM) am Freitag.
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Ulrike Protzer nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Sven Hoppe/dpa
dpa Ulrike Protzer nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Sven Hoppe/dpa

München (dpa/lby) - Ohne geschlossene Schulen und Ausgangsbeschränkungen wären nach Angaben der Münchner Virologin Ulrike Protzer eine Million Corona-Tote in Deutschland zu befürchten gewesen. "Ohne etwas zu tun, hätte das in Deutschland eine Million Menschenleben gekostet", sagte die Wissenschaftlerin von der Technischen Universität München (TUM) am Freitag. Mit den nun getroffenen Maßnahmen könne man davon ausgehen, dass "man diese Zahl auf deutlichst unter 100 000, hoffentlich unter 20 000 senken" könne. Sie warnte aber auch: "Wir haben immer noch in einer Zahl des exponentiellen Wachstums."

Nach Angaben von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) steigen "die Zahlen weiter an, jeden Tag". Es sei aber "ein leicht positiver Trend erkennbar". Söder betonte: "Ohne die getroffenen Maßnahmen hätte sich die dramatisch entwickelt, wäre vielleicht sogar eskaliert."

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