Vierschanzentournee für Frauen kommt in diesem Jahr

Nun ist es offiziell: Ab 2026/27 springen erstmals auch die Frauen an allen vier Orten der Vierschanzentournee. Der Weltverband Fis gibt noch weitere Veränderungen bekannt.
dpa |
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Selina Freitag darf bald bei der Vierschanzentournee antreten. (Archivbild)
Selina Freitag darf bald bei der Vierschanzentournee antreten. (Archivbild) © Daniel Karmann/dpa
Oberstdorf

Pünktlich zur 75. Vierschanzentournee werden die Frauen erstmals Teil des Skisprung-Traditionsevents sein. Der Weltverband Fis bestätigte die bevorstehende Premiere bei der Tagung des Komitees im slowenischen Portoroz. Als Termine sind der 28. Dezember in Oberstdorf, der 31. Dezember in Garmisch-Partenkirchen, der 2. Januar 2027 in Innsbruck sowie der 5. Januar 2027 in Bischofshofen vorgesehen.

Die Wettbewerbe der Frauen finden damit jeweils am Qualifikationstag der Männer statt. "Als wir mit der Erstellung des Saisonkalenders begannen, waren unsere Ziele klar: unsere globale Präsenz auszubauen und Synergien zwischen den Herren- und Damentouren zu schaffen. Ich freue mich sehr, dass der Plan genau diese Absichten widerspiegelt", sagte Rennleiter Sandro Pertile.

Fis-Präsident: "Wahrer Meilenstein"

Die Vierschanzentournee löst die Two-Nights-Tour ab, die in den vergangenen Jahren die beiden Stationen in Deutschland rund um den Jahreswechsel verband. Bei den Standorten in Österreich war das fehlende Flutlicht über Jahre hinweg das zentrale Problem. Fis-Präsident Johan Eliasch nennt die Einführung der Tournee für Frauen "einen wahren Meilenstein in der Geschichte des Skispringens und des Wintersports insgesamt".

Ziel der Fis ist es, die Kalender von Männern und Frauen analog zum Biathlon sukzessive anzugleichen. In der kommenden WM-Saison wird es im norwegischen Lillehammer, in Willingen, im japanischen Sapporo sowie in Lake Placid in den USA Mixed-Wettbewerbe geben. Die WM steigt von 24. Februar bis 7. März im schwedischen Falun.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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