Vier Festnahmen nach Macheten-Angriff in Mömlingen

Nach einer brutalen Attacke auf einen 23-Jährigen in Unterfranken sitzen vier junge Männer in Haft. Was ist passiert?
dpa |
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Vier Heranwachsende sollen hier einen 23-Jährigen unter anderem mit einer Machete attackiert und lebensgefährlich verletzt haben. (Symbolbild)
Vier Heranwachsende sollen hier einen 23-Jährigen unter anderem mit einer Machete attackiert und lebensgefährlich verletzt haben. (Symbolbild) © Jens Büttner/dpa
Mömlingen

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in der unterfränkischen Gemeinde Mömlingen im Landkreis Miltenberg hat die Polizei vier Tatverdächtige in Hessen festgenommen. Den Ermittlern zufolge sollen die Beschuldigten in den frühen Morgenstunden des Freitags gemeinschaftlich einen 23-Jährigen angegriffen und schwer verletzt haben. Das Opfer habe zwischenzeitlich in Lebensgefahr geschwebt, teilten das Polizeipräsidium Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg mit.

Die Gewalttat ereignete sich gegen 1.40 Uhr in der Mömlinger Bachstraße. Dort war es nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Im Zuge dieses Konflikts sollen die vier Tatverdächtigen im Alter von 19 bis 24 Jahren auf den 23-jährigen Kontrahenten losgegangen sein. Bei der Attacke wurden laut Polizei mutmaßlich eine Machete, ein Schlagstock sowie Pfefferspray eingesetzt. Zu den Hintergründen oder einem möglichen Motiv machten die Beamten zunächst keine näheren Angaben.

Nach dem brutalen Übergriff flüchteten die vier Angreifer ins nahegelegene Nachbarbundesland Hessen. Da sich die beteiligten Personen jedoch untereinander kannten, gelang der Polizei eine schnelle Identifizierung der Tatverdächtigen. Mit Unterstützung von Einsatzkräften aus Hessen konnten die Männer kurz darauf vorläufig festgenommen werden.

Die mutmaßlichen Täter verbrachten die restliche Nacht in einer Haftzelle. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg werde derzeit geprüft, ob die Männer einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage überstellt werden, hieß es von den Ermittlungsbehörden.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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