Viele Telefon-Ausfälle bei bayerischen Polizeiinspektionen

Es begann mit dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Dann meldeten fünf von zehn bayerischen Präsidiumsbereichen Ausfälle der Telefonanlagen. Nicht die erste große Störung dieser Art.
| dpa
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Ein Blaulicht an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
dpa Ein Blaulicht an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Rosenheim (dpa/lby) - Eine großflächige Störung im Bereich der Hälfte der bayerischen Polizeipräsidien hat die Telefone vieler Inspektionen lahmgelegt. Verantwortlich ist der Provider Vodafone.

Dem Anbieter zufolge sind rund 6000 Anschlüsse eines bestimmten Anlagentyps in Bayern und Rheinland-Pfalz gestört. Der Schwerpunkt liege im Freistaat, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag.

Die Notrufnummer 110 war uneingeschränkt nutzbar. Im Sommer hatte es schon einmal solche größeren Ausfälle gegeben.

Als erstes meldete am Vormittag das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mehrere Ausfälle: 21 Inspektionen von Altötting bis Ruhpolding seien telefonisch nicht erreichbar, hieß es. Es folgten im Halbstundentakt die Präsidien Niederbayern, Unterfranken, Oberpfalz und Oberbayern Nord. Betroffen waren jeweils mehrere Inspektionen.

Vodafone sagte, der Ausfall sei um kurz nach 07.00 Uhr morgens am aufgetreten. Zu Ursache und Dauer konnte das Unternehmen zunächst keine Angaben machen.

Zuletzt waren unter anderem im August in etlichen bayerischen Polizeidienststellen Telefonanlagen ausgefallen. Damals meldeten Inspektionen in Niederbayern, Oberbayern und Unterfranken Probleme.

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