"Viel Süßes, wenig Saures": Polizei mahnt zu Halloween

München (dpa/lby) - Zu Halloween hat die Polizei in Bayern Freunde von Grusel-Verkleidung und Streichen vor einer Übertreibung der Scherze gewarnt. "Wer Häuser und Autos mit Eiern bewirft, Wände besprüht oder Briefkästen mit Feuerwerkskörpern in die Luft sprengt, muss mit einem Strafverfahren rechnen", mahnte die Polizei in Unterfranken am Mittwoch.
| dpa
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Polizist in Uniform. Foto: Jens Büttner/zb/dpa
dpa Polizist in Uniform. Foto: Jens Büttner/zb/dpa

München (dpa/lby) - Zu Halloween hat die Polizei in Bayern Freunde von Grusel-Verkleidung und Streichen vor einer Übertreibung der Scherze gewarnt. "Wer Häuser und Autos mit Eiern bewirft, Wände besprüht oder Briefkästen mit Feuerwerkskörpern in die Luft sprengt, muss mit einem Strafverfahren rechnen", mahnte die Polizei in Unterfranken am Mittwoch.

"Kleine Streiche sind tolerierbar, andere dagegen können möglicherweise erhebliche strafrechtliche und zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen", teilte auch die Polizei in Niederbayern mit. Die Beamten in der Oberpfalz empfehlen daher: "Zu Halloween also besser die gesamte Energie und Kreativität in die Kostüme und die Dekoration stecken und nicht in Streiche! Sonst wird aus dem als Spaß gedachten Scherz schnell eine bittere Erfahrung."

Mehrere Polizeipräsidien kündigten an, am Abend des 31. Oktober und in der Nacht zum 1. November wie in den Vorjahren verstärkt im Einsatz zu sein. Die Beamten riefen Eltern auf, mit ihren Kindern darüber zu sprechen.

An Halloween ziehen häufig Kinder und Jugendliche in gruseligen Verkleidungen durch die Straßen und fordern unter dem Motto "Süßes oder Saures" Süßigkeiten - ansonsten droht ein kleiner Streich. Entsprechend wünschte die Polizei "den Kindern viel Süßes und allen wenig Saures".

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