Er wollte die Zugspitze sehen: Vermisster 14-Jähriger reist quer durchs Land

Rund 700 Kilometer legt ein 14-Jähriger allein zurück, weil er die Zugspitze sehen will. Warum sein Abenteuer in einer Nacht am Bahnhof endet.
AZ/dpa |
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Der Junge will die Zugspitze sehen. (Archivbild)
Der Junge will die Zugspitze sehen. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa

Ein 14-Jähriger ist aus einer Wohngruppe bei Mönchengladbach ausgerissen und alleine mit mehreren Zügen bis nach Garmisch-Partenkirchen gefahren. Nach Polizeiangaben hatte der Junge sich in den Kopf gesetzt, die Zugspitze zu sehen.

Demnach wollte der Ausreißer am Donnerstag von Garmisch-Partenkirchen zurück nach München fahren, vergaß aber die Zeit und verpasste den letzten Zug. Die Beamten fanden ihn den Angaben zufolge nachts im Bahnhof beim Warten auf den nächsten Zug in die bayerische Landeshauptstadt. Bei der Kontrolle stellten sie fest, dass der Junge als vermisst gemeldet worden war. Die Polizisten stellten Kontakt zu dem Vater des 14-Jährigen her, der dem Jungen ein Online-Ticket kaufte, mit dem er am nächsten Morgen die Heimreise antrat.

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