Vermisstenfall aus Unterfranken bei "Aktenzeichen XY..."

Was geschah mit Sebastian Geier? Die Polizei setzt auf die ZDF-Sendung, um Antworten zu dem rätselhaften Vermisstenfall aus Unterfranken zu finden.
dpa |
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Mit einer Sondersendung will das ZDF mit Moderator Rudi Cerne bei Vermisstenfällen helfen. (Archivbild)
Mit einer Sondersendung will das ZDF mit Moderator Rudi Cerne bei Vermisstenfällen helfen. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa
Großlangheim

Fünf Jahre nach dem rätselhaften Verschwinden eines Mannes aus Unterfranken setzen die Ermittler auf die ZDF-Sondersendung "Aktenzeichen XY... Vermisst". Am Mittwochabend um 20.15 Uhr soll der Fall dort vorgestellt werden, wie das ZDF mitteilte. Womöglich erinnern sich durch die Sendung Zeugen, die etwas zum Verschwinden des damals 26 Jahre alten Sebastian Geier im Juli 2021 sagen können.

Geier war zuletzt in der Innenstadt von Kitzingen gesehen worden. Er lebte mit seiner Mutter im nahen Großlangheim und hielt sich regelmäßig in Kitzingen sowie in Würzburg auf. Weil er durch ein kostenloses Ticket Bus und Bahn nutzen kann, schließt die Polizei zu Beginn ihrer Ermittlungen nicht aus, dass er sich auch weiter entfernt innerhalb Deutschlands aufhalten könnte. Womöglich lebte Geier zeitweise im Obdachlosenmilieu oder bei Bekannten.

Hintergründe unbekannt

Warum der damals 26-Jährige wirklich verschwand, ist unklar. Möglich ist den Angaben zufolge, dass Stress innerhalb der Familie ihn belastet hat - insbesondere bevorstehende Erbstreitigkeiten. 

Denkbar sei aber auch, dass er aufgrund seiner Gutmütigkeit an die falschen Menschen geraten sei. Auch ein Verbrechen wird nicht ausgeschlossen. Die Polizei suchte sogar mit Leichenspürhunden im Raum Großlangheim nach dem Vermissten - vergeblich. 

Sebastian Geier ist etwa 1,80 Meter groß und war 2021 von schlanker Statur. Er hatte dunkelblonde Haare mit lichten Stellen und Geheimratsecken. Mittlerweile könnte er deutlich abgemagert sein und einen Vollbart tragen. Auffällig sei sein federnder, leicht nach vorn gebeugter Gang.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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