Vermisste Tiere meist kein Fall für die Polizei

München (dpa/lby) - Täglich verschwinden Haustiere in Bayern - doch bei der Polizei landen die wenigsten Fälle. Im Jahr 2018 seien 15 Verluste angezeigt worden, gibt das Polizeipräsidium München auf Anfrage an.
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Der Bulldoggen Mischlingsrüde Zero steht in seinem Zwinger im Tierheim München. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
dpa Der Bulldoggen Mischlingsrüde Zero steht in seinem Zwinger im Tierheim München. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Täglich verschwinden Haustiere in Bayern - doch bei der Polizei landen die wenigsten Fälle. Im Jahr 2018 seien 15 Verluste angezeigt worden, gibt das Polizeipräsidium München auf Anfrage an. Das sei für eine Millionenstadt eigentlich "erschreckend gering", sagte ein Sprecher. Außerdem haben die Beamten im vergangenen Jahr 204 Fundtiere aufgenommen.

Bei anderen Polizeipräsidien wird eine solche Statistik gar nicht erst geführt, so etwa in Niederbayern oder Schwaben Nord. Auch in Mittelfranken heißt es, "99,9 Prozent" dieser Fälle liefen über die Tierheime. In München ist die Vermisstenstelle des Tierheims offenbar für viele verzweifelte Halter die erste Anlaufstelle. Die 20 Jahre bestehende Einrichtung bekommt es jährlich mit 4000 Verlustmeldungen zu tun. Die Aufklärungsquote liegt eigenen Angaben zufolge bei 90 Prozent.

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