Vermeintliche Jagdwilderei ging auf Missverständnis zurück

Arnstorf (dpa/lby) - Ein vermeintlicher Akt von Wilderei hat sich als Missverständnis entpuppt. Eine Spaziergängerin hatte vor einigen Tagen bei Arnstorf (Landkreis Rottal-Inn) drei erschossene und ausgenommene Rehkitze an einem Bach gefunden.
| dpa
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Arnstorf (dpa/lby) - Ein vermeintlicher Akt von Wilderei hat sich als Missverständnis entpuppt. Eine Spaziergängerin hatte vor einigen Tagen bei Arnstorf (Landkreis Rottal-Inn) drei erschossene und ausgenommene Rehkitze an einem Bach gefunden. Die Polizei sprach mit einem Jagdpächter, der sich den Vorfall nicht erklären konnte. Daher gingen die Beamten von einer Straftat aus.

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fundort an der Grenze zu einem zweiten Jagdrevier liegt. Und der dort zuständige Jäger hatte die Kadaver absichtlich ausgelegt, um einen sogenannten Luderplatz einzurichten und fleischfressende Tiere anzulocken. Darüber hatte er seine Kollegen nicht informiert. Wie die Polizei am Mittwoch weiter mitteilte, seien die Ermittlungen somit abgeschlossen, "da keinerlei strafbare Handlungen vorliegen".

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