Verkehrsministerin: Einstellung des ÖPNV keine Option

München (dpa/lby) - Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) hält die Einstellung des Öffentlichen Nahverkehrs in Bayern trotz der Coronavirus-Krise nicht für nötig. "Wir haben einen Versorgungsauftrag und können nicht einfach sagen, wir lassen alles zum Erliegen kommen", sagte Schreyer am Freitag in der Sendung "Radiowelt am Morgen" des Bayerischen Rundfunks (Bayern 2).
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Kerstin Schreyer (CSU), Verkehrsministerin, blickt in die Kamera. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild
dpa Kerstin Schreyer (CSU), Verkehrsministerin, blickt in die Kamera. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) hält die Einstellung des Öffentlichen Nahverkehrs in Bayern trotz der Coronavirus-Krise nicht für nötig. "Wir haben einen Versorgungsauftrag und können nicht einfach sagen, wir lassen alles zum Erliegen kommen", sagte Schreyer am Freitag in der Sendung "Radiowelt am Morgen" des Bayerischen Rundfunks (Bayern 2).

Wenn die Situation allerdings schwieriger werde, dann werde es zu Einschränkungen kommen müssen. "Natürlich kann man darüber nachdenken, ob man etwas einschränkt oder ausdünnt." Aber es gebe viele Menschen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen seien. "Wir alle haben ein Interesse daran, dass das Pflegepersonal oder die Polizei zu ihrer Arbeit fahren können."

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließt Bayern ab Montag alle Schulen, Kindergärten und Kitas bis zum Beginn der Osterferien am 6. April. Die Schulen starten nach dem bisherigen Plan somit wieder frühestens am 20. April.

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