Verkehrsclub: Ausgedünnte Fahrpläne sind Sicherheitsrisiko

Nürnberg (dpa/lby) - Wegen der Corona-Krise fahren vielerorts weniger Busse und Bahnen. Der ökologische Verkehrsclub (VCD) in Bayern warnt jedoch davor, die Fahrpläne zu stark auszudünnen.
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Eine Straßenbahn fährt durch die Innenstadt. Foto: Martin Gerten/dpa/Symbolbild
dpa Eine Straßenbahn fährt durch die Innenstadt. Foto: Martin Gerten/dpa/Symbolbild

Nürnberg (dpa/lby) - Wegen der Corona-Krise fahren vielerorts weniger Busse und Bahnen. Der ökologische Verkehrsclub (VCD) in Bayern warnt jedoch davor, die Fahrpläne zu stark auszudünnen. Die Fahrgäste könnten sonst in den Fahrzeugen nicht den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten, teilte der VCD am Dienstag in Nürnberg mit. Viele Menschen seien außerdem nach wie vor darauf angewiesen, mit Bussen und Bahnen zur Arbeit und zum Einkaufen zu fahren. Der Sonntagsfahrplan, der in manchen Ort nun die ganze Woche gelte, sei dafür nicht ausreichend.

Die Stadtwerke Bamberg verteidigten die Fahrplankürzungen dagegen als notwendig. "Die Fahrgastzahlen sind katastrophal. Wir haben Umsatzverluste in den vergangenen Wochen von knapp einer halben Million Euro", sagte Sprecher Jan Giersberg. "Da macht es natürlich keinen Sinn, leere Busse durch die Gegend fahren zu lassen." In Bamberg gilt seit Montag der Sonntagsfahrplan. Anruf-Linien-Taxis ergänzen diesen aber um zusätzliche Fahrten.

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