Verdi zieht Widerspruch gegen Streikverbot zurück

Nürnberg (dpa/lby) - Im Streit um ein vom Karstadt-Konzern gerichtlich erwirktes Streikverbot verzichtet die Gewerkschaft Verdi nun doch auf eine abschließende juristische Klärung. Verdi habe den Widerspruch gegen ein in der vergangenen Woche per Eilentscheidung durchgesetztes Streikverbot zurückgezogen, teilte das Arbeitsgericht Nürnberg am Freitag mit.
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Das Logo von Verdi ist auf einer Weste zu sehen. Foto: Christophe Gateau/Archivbild
dpa Das Logo von Verdi ist auf einer Weste zu sehen. Foto: Christophe Gateau/Archivbild

Nürnberg (dpa/lby) - Im Streit um ein vom Karstadt-Konzern gerichtlich erwirktes Streikverbot verzichtet die Gewerkschaft Verdi nun doch auf eine abschließende juristische Klärung. Verdi habe den Widerspruch gegen ein in der vergangenen Woche per Eilentscheidung durchgesetztes Streikverbot zurückgezogen, teilte das Arbeitsgericht Nürnberg am Freitag mit. Einen für denselben Tag anberaumten Termin hob das Gericht auf. Die Dienstleistungsgewerkschaft begründete die Entscheidung in einem Rundschreiben an örtliche Verdi-Funktionäre damit, dass sich aus dem Verfahren für die Gewerkschaft "nachträglich keine nützlichen oder neuen Erkenntnisse gewinnen lassen".

Das Gericht hatte am Freitag vor einer Woche Verdi dazu verpflichtet, Streikaufrufe zu widerrufen und auf Arbeitskampfmaßnahmen in den Nürnberger Häusern des Karstadt-Konzerns zu verzichten. Verdi-Vertreter hatten dies als "skandalös" kritisiert. Die Gewerkschaft legte Widerspruch gegen die Entscheidung ein.

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