Verdächtiger nach Münchner S-Bahn-Schlägerei ermittelt

München (dpa/lby) - Nach einem Angriff auf einen Bahn-Mitarbeiter und einen weiteren Mann an einem S-Bahnhof in München hat die Polizei einen der beiden Tatverdächtigen ermittelt. Hinweise im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung hätten die Beamten zu einem 29-Jährigen geführt, teilte die Polizei am Freitag mit.
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Ein Blaulicht leuchtet am auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archiv
dpa Ein Blaulicht leuchtet am auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archiv

München (dpa/lby) - Nach einem Angriff auf einen Bahn-Mitarbeiter und einen weiteren Mann an einem S-Bahnhof in München hat die Polizei einen der beiden Tatverdächtigen ermittelt. Hinweise im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung hätten die Beamten zu einem 29-Jährigen geführt, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Mann sei wieder auf freiem Fuß, gegen ihn werde wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

Die Polizei fahndete unterdessen noch nach dem zweiten Angreifer. Ein Münchner Bürger habe für Hinweise, die zu dessen Ergreifung führen, eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. Die beiden Männer sollen am 19. Juli an der Haltestelle Donnersberger Brücke nach einer Fahrkartenkontrolle einen Bahnkontrolleur und einen Fahrgast geschlagen und getreten haben.

Nach Angaben der Polizei hatte sich der noch unbekannte Verdächtige, ein schwarzer Mann, in der S-Bahn lautstark darüber beschwert, wie er kontrolliert worden sei. Dabei soll er Unterstützung von dem 29-Jährigen erhalten haben. Die beiden sollen die Bahnmitarbeiter als Rassisten bezeichnet haben.

Als zwei Kontrolleure dem schwarzen Mann die Weiterfahrt verweigern wollten, sei es zum Gerangel am Bahnsteig und zu den Angriffen gegen den Kontrolleur und den Fahrgast gekommen, der den Bahnmitarbeitern zur Hilfe kam.

Der Kontrolleur war nach der Attacke Polizeiangaben zufolge mehrere Tage wegen einer Schulterverletzung dienstunfähig. Der Reisende erlitt demnach eine schwere Sprunggelenksfraktur und musste zwei Mal operiert werden.

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