Verdacht: Bande verkauft illegale E-Zigaretten an Kinder

Die Verdächtigen sollen an Kiosken unversteuerte E-Zigaretten an Kinder und Jugendliche verkauft haben. Die Ermittler machen bei Durchsuchungen mehrere Funde.
von  dpa
Die Zollfahndung schätzt den Steuerschaden nach vorläufiger Berechnung auf knapp 72.000 Euro. (Symbolbild)
Die Zollfahndung schätzt den Steuerschaden nach vorläufiger Berechnung auf knapp 72.000 Euro. (Symbolbild) © Leonie Asendorpf/dpa

Eine Bande soll in Nürnberg geschmuggelte E-Zigaretten und mutmaßlich illegal hergestellten Wasserpfeifentabak an Kinder und Jugendliche verkauft haben. Zoll, Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln eigenen Angaben nach gegen zwölf Beschuldigte im Alter von 24 bis 47 Jahren. Bei Durchsuchungen fanden die Ermittler demnach unter anderem jeweils etwa 8.000 unversteuerte E-Zigaretten und Zigaretten, knapp 4.000 Nikotinbeutel und 70.000 Euro Bargeld.

Die Zollfahndung schätzt den Steuerschaden nach vorläufiger Berechnung auf knapp 72.000 Euro. Die Ermittlungen gegen die Beschuldigten wegen des Verdachts der gewerbs- und bandenmäßigen Steuerhehlerei, der Steuerhinterziehung sowie wegen Verstößen gegen das Tabakerzeugnisgesetz laufen demnach seit Anfang 2026. Vor etwa zwei Wochen durchsuchten die Ermittler nun 13 Wohnungen, vier Kioske und zwei weitere Betriebe.

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