Verband: Landwirte müssen mit Schäden durch Mäuse rechnen

Erbendorf (dpa/lby) - Wegen besonders vielen Mäusen auf Bayerns Feldern und in Wäldern müssen Landwirte und Waldbesitzer im Herbst und Winter mit Schäden rechnen. Das teilte der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern am Montag mit.
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Erbendorf (dpa/lby) - Wegen besonders vielen Mäusen auf Bayerns Feldern und in Wäldern müssen Landwirte und Waldbesitzer im Herbst und Winter mit Schäden rechnen. Das teilte der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern am Montag mit. Man solle aber nicht mit Gift gegen die Nager vorgehen, denn Mäusebekämpfungsmittel (Rodentizide) seien auch für andere Tiere eine große Gefahr.

Hunde, Katzen, Luchse, Greifvögel und Eulen etwa könnten die vergifteten Mäuse fressen und sterben ebenfalls, sagte Johannes Bradtka, der Vorsitzende des Vereins. Die Zahl der in den zurückliegenden Jahren durch Pflanzenschutzmittel getöteten Tiere sei beängstigend. Die Tiere verendeten dadurch besonders grausam, da die Rodentizide sie innerlich verbluten ließen.

Grund für die vielen Nagetiere sind dem verein zufolge große Kahlflächen, die der Borkenkäfer in Wäldern verursacht hat und eine Mäusepopulation, die in diesem und nächsten Jahr ihren Höchststand erreichen wird.

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