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VdK Bayern: Bentele zieht Konsequenzen aus Machtkampf

Paukenschlag beim VdK Bayern: Nach heftigen internen Auseinandersetzungen treten Landeschefin Verena Bentele und Landesschatzmeister Konrad Gritschneder zurück. Der Verband spricht von einer vollständigen Klärung des Konflikts.
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Verena Bentele, Praesidentin des Sozialverbands VdK Deutschland und Landesvorsitzende des VdK Bayern.
Verena Bentele, Praesidentin des Sozialverbands VdK Deutschland und Landesvorsitzende des VdK Bayern. © Neele Janssen/imago

Der wochenlange Machtkampf an der Spitze des Sozialverbands VdK Bayern ist beendet: Landesvorsitzende Verena Bentele und Landesschatzmeister Konrad Gritschneder legen ihre Ämter zum 30. Juni nieder. Das teilte der Verband am Freitag mit. Zugleich erklärten beide Seiten, die im Zuge des Konflikts erhobenen Vorwürfe und Missverständnisse seien "vollständig geklärt und ausgeräumt" worden.

Der Streit hatte Ende Mai bundesweit Schlagzeilen gemacht. Acht der zehn Mitglieder des Landesvorstands hatten ein Verfahren zur Abberufung Benteles und Gritschneders angestoßen. Hintergrund waren tiefe Differenzen über Führungsstil, Verbandsstruktur und die künftige Ausrichtung des mit rund 850.000 Mitgliedern größten VdK-Landesverbands. Kritiker warfen Bentele unter anderem vor, den Verband stärker zentralisieren zu wollen. Die VdK-Präsidentin wies die Vorwürfe stets zurück und sprach von einem notwendigen Modernisierungskurs.

Auf Bundesebene bleiben beide im Amt

Nun haben sich die Kontrahenten auf einen Schlussstrich verständigt. Um weitere Debatten über die Zukunft des Verbands zu beenden, stellen Bentele und Gritschneder ihre Ämter in Bayern zur Verfügung. Auf Bundesebene bleiben beide jedoch im Amt: Bentele als Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Gritschneder als Bundesschatzmeister. Der Landesvorstand kündigte an, beide in ihren Funktionen auf Bundesebene "vollumfänglich" zu unterstützen.

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Mit dem Rückzug ist zwar der Führungsstreit im VdK Bayern beendet. Wer die Nachfolge an der Spitze des Landesverbands antreten soll, ließ der Verband zunächst offen.

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