Vandalismus an Bänken nimmt zu

München (dpa/lby) - Bänke in Städten werden immer wieder Opfer von Gewalt: Sie werden beschmiert, zerkratzt und angesprayt, die Holzlatten durchgebrochen oder angezündet. Metallstreben werden verbogen und abmontiert.
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Eine Parkbank steht an einer Mauer. Foto: Uwe Anspach/Archiv
dpa Eine Parkbank steht an einer Mauer. Foto: Uwe Anspach/Archiv

München (dpa/lby) - Bänke in Städten werden immer wieder Opfer von Gewalt: Sie werden beschmiert, zerkratzt und angesprayt, die Holzlatten durchgebrochen oder angezündet. Metallstreben werden verbogen und abmontiert. "Am Ende bleiben die Kommunen auf den Kosten sitzen", sagte Wilfried Schober vom Bayerischen Gemeindetag der Deutschen Presse-Agentur. Eine neue Bank koste zwischen 350 und 2000 Euro, aufwendige Sitzlandschaften auch schnell einen fünfstelligen Betrag. "Das zahlt dann leider der Steuerzahler", so Schober.

Wie eine dpa-Umfrage ergab, reparieren und ersetzen die Mitarbeiter in den bayerischen Grün- und Bauämtern Jahr für Jahr Hunderte Bänke. In Augsburg ist gut ein Viertel der etwa 1800 Bänke im Stadtgebiet betroffen. Würzburg zählt jährlich etwa 350 Beschädigungen. Das entspricht gut 15 Prozent. In Regensburg sind es rund 200 von 3500 Bänken. Reparaturen aufgrund von Verwitterung sind dabei miterfasst. München, Nürnberg und Ingolstadt haben keine genauen Zahlen. Eine bayernweite Statistik zum Vandalismus in Kommunen gibt es auch nicht.

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