Urteil im Prozess um Wahlfälschung in Geiselhöring erwartet

Regensburg (dpa/lby) - Im Prozess um Wahlfälschungsvorwürfe in der niederbayerischen Stadt Geiselhöring wird heute nachmittag das Urteil erwartet. Angeklagt ist ein Spargelbauer, der die Fälschung der Kommunalwahl 2014 mit manipulierten Stimmen seiner Erntehelfer zugunsten seiner Ehefrau - die für den Stadtrat kandidierte - initiiert haben soll.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
„Amtsgericht und Landgericht“ steht an dem Justizgebäude in Regensburg. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild
dpa „Amtsgericht und Landgericht“ steht an dem Justizgebäude in Regensburg. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

Regensburg (dpa/lby) - Im Prozess um Wahlfälschungsvorwürfe in der niederbayerischen Stadt Geiselhöring wird heute nachmittag das Urteil erwartet. Angeklagt ist ein Spargelbauer, der die Fälschung der Kommunalwahl 2014 mit manipulierten Stimmen seiner Erntehelfer zugunsten seiner Ehefrau - die für den Stadtrat kandidierte - initiiert haben soll. Der Mann weist die Vorwürfe zurück. Die Staatsanwaltschaft plädierte auf eine Geldstrafe, die Verteidigung auf Freispruch.

Wegen der Wahlbetrugsvorwürfe gegen den Spargelbauer wurde die Wahl 2015 wiederholt. Nach Ansicht der Verteidigung ist die Kommune schuld, dass erneut gewählt werden musste. Sie habe es versäumt, die Wahlberechtigung der Saisonarbeiter zu überprüfen, und erkennbar nicht-wahlberechtigte Personen zur Wahl zugelassen.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren